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Welches theoretische Modell ist grundlegend?

Das WiSK Programm setzt auf Ebene der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler und der Eltern an.

Damit Gewalt in der Schule nachhaltig reduziert werden kann ist es erforderlich, dass LehrerInnen und SchülerInnen bestimmte Kompetenzen aufbauen sowie dass Eltern informiert und eingebunden werden.

 

Zielgruppen des WiSK Programms

Ziel des WiSK Programms

Lehrer

Schüler

Eltern

Erkennen von Gewalt in der eigenen Schule bzw. Klasse

Empathie und Perspektiven-übernahme

Information über das Programm

Reduktion von Gewalt;

Förderung von sozialer und interkultureller Kompetenz

 

Konsequentes und konsistentes Einschreiten im Anlassfall

Verantwortung und Verantwortungs-übernahme

Gezielte Einbeziehung in Programm-bestandteile

Förderung von positivem Verhalten in der Schule bzw. Klasse

Erlernen von positiven Handlungsalternativen

 

 

 

Lehrerinnen und Lehrer werden trainiert (1) Gewalt in der eigenen Schule bzw. Klasse wahrzunehmen, (2) bei negativen Vorfällen konsistent zu reagieren und (3) positives Verhalten bei Schülern zu verstärken. Hauptanliegen des WiSK Programms ist es, durch die Einbeziehung einer möglichst großen Gruppe von Lehrern ein gemeinsames Begriffsverständnis sowie eine gemeinsam beschlossene Vorgehensweisen umzusetzen. Alle Lehrerinnen und Lehrer nehmen im ersten Semester der Durchführung des WiSK Programms an einer schulinternen Fortbildung teil (= WiSK auf Schulebene).

 

Schüler und Schülerinnen werden trainiert (1) die Perspektive anderer Schülerinnen und Schüler zu übernehmen, (2) Verantwortung für das Geschehen in der Klasse zu übernehmen und (3) in Konfliktsituationen kompetent zu reagieren. Diese Kompetenzen werden bei allen Schülerinnen und Schülern der ausgewählten WiSK Klassen im zweiten Semester der Durchführung des WiSK Programms durch die Umsetzung des WiSK Klassenprojekts gefördert. Das WiSK Klassenprojekt wird von den WiSK KlassenlehrerInnen umgesetzt. Diese nehmen an einer eigenen schulinternen Fortbildung teil (= WiSK auf Klassenebene).

 

Eltern werden ins WiSK Programm eingebunden durch regelmäßige Informationen und zur Schule passenden Aktivitäten.

 

Das theoretische Modell des WiSK Programms geht also davon aus, dass das Zusammenspiel des Verhaltens von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Eltern erforderlich ist, um nachhaltig Gewalt zu reduzieren und soziale und interkulturelle Kompetenz aufzubauen. Das Training setzt daher bei diesen drei Zielgruppen an.

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